12. september 2016

zwei wochen seit dem letzten post
man merkt
hier ist nix mehr so wie's war ;-)


natürlich sind wir sehr gefordert von diesem wirbelwind
und man fragt sich
wie kann so ein mini winziger hund so viel arbeit machen!?


an der stubenreinheit arbeiten wir noch,
sehr zu heidi's leidwesen.

die ist extrem picki.
auch wenn die stelle mit allen wassern gewaschen wurde,
bleiben natürlich für hunde riechbare partikel übrig.
um die muss miss heidi einen riesen bogen laufen.
über den teppich im flur
(langflorig, scheinbar besonders angenehm zum pieseln)
kann heidi gar nicht mehr gehen.
da macht sie sprünge über die ecken, damit sie dann über die fliesen ins haus reinlaufen kann.
so ganz eilig tippelt sie dann, bloß hier weg. :-)


der tag richtet sich jetzt nach maggie.
nachts ist sie super, sie schläft fast durch.
also so gegen fünf-sechs uhr muss sie erst raus.


dann ist sie aber auch ausgeschlafen und sowas von wumm.


da bleibt uns nix anderes übrig als uns schnell abwechselnd fertig zu machen
einer geht ins bad, der andere bespaßt das monster, und dann raus zum gasse gehen.


danach ist sie handlebar.

dann haben wir zwei-drei stunden um (leise, auf zehenspitzen und flüsternd) dinge zu erledigen, solange ruht das mini monster.

wenn sie dann wieder fit ist -
gleiches spiel von vorne.
schnell raus mit ihr, sonst gibt es blutende schrammen an den händen
und überall zeichen von zerstörung.

ein paar dinge haben wir einfach aufgegeben.
den korb in dem das hundespielzeug lagert zum beispiel.
der wird jetzt stück für stück zernagt.
und ein tuch wird auch regelmässig zerlegt.
und kataloge, die kann man in kleine fetzen reissen
und die stückchen im haus verteilen.
sehr beliebtes spiel.

abends, nachdem wir nochmal mit ihr gassi waren, dreht sie einmal komplett durch.
papi hat sich schlau gemacht, das sei wohl "welpen-spinnen".
aha.

sie dreht einfach völlig durch
jagt durch alle räume wie verückt, hackt im vorbeirennen in alles dessen sie habhaft wird und rennt und zerstört so lange bis entweder heidi den spuk beendet
oder maggie heftig pumpend sich irgendwo hinfallen lässt um zu verschnaufen.

dann ist der auftritt zu ende und die nachtruhe beginnt.

nachts ist sie die beste.
da rollt sie sich zusammen, mal bei papi, mal bei mir,
schmust sich in den arm oder an den hals, sehr süß und überaus gewinnend.
so hat man ihr am nächsten morgen alle schandtaten verziehen und das gehuddel geht von vorne los.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Oh je :-)aber solange die Gardinen noch hängen und nicht wie vom Wind abgenutzte Fahnen wehen, solange die Tapeten noch an der Wand kleben und nicht herunter gerissen werden, Teppiche angenagt werde, Kuchenstücke für den Besuch zuerst probiert werden und anschließend ertappt, mit unschuldigem Sahneschnäutzchenblick auf dem Rücken liegend, den Bauch zeigend, solange man die Nerven bewahrt und vieles mit Humor nimmt, solange hat ein Welpe Freude an seiner Familie. Ich erzähle hier von unserer Biene, was hat sie bei uns nicht alles angestellt. Einen wilden Hund zu zähmen hat Jahre gedauert, genau gesagt 4 Jahre. Wir haben das Hündchen geliebt und ihr jede Marotte verziehen.
Daher kann ich euch als erfahrene Hundehalter nur den guten Rat geben, Maggie wird sich ändern, irgendwann wird sie sich anpassen. Nur wann das "Irgendwann" sein wird, das weiß nur Maggie. Bis dahin behaltet euren Humor, das wird schon, ganz betimmt.
Liebe Grüsse
Angela Liane

Isi Merkel hat gesagt…

liebe angela liane,

du machst mir ja mut! ;-)
sonst immer rennt die zeit wie irre, aber jetzt wo ich so dringend drauf warte dass die kleine größer wird, da schleicht sie! :-)

herzlichen dank für deinen netten kommentar
und liebe grüße, isi