26. august 2014



grade sind wir in einer jahrestagsphase.
vor zwei wochen jährte sich heidis vergiftung zum ersten mal, in zwei wochen ist es ein jahr dass wir umgezogen sind.

heidi ist seit der episode von robuster gesundheit ... 
ich wünschte, ich könnte vom fitzo das selbe sagen. :-/ 

und so sind wir seit mai ( solange kränkelt er schon rum!) jeder 
der fünf tierärztinnen begegnet die in der praxis arbeiten. 
weil wir fast immer beide hunde mitnehmen hat jede von ihnen auch die heidi wiedergesehen. 
jede hat sofort gewusst wer sie ist und jede hat gesagt 
"ich habe noch nie einen hund gesehen dem es so schlecht ging und das überlebt hat". 
die chefin in der praxis hat noch dazu gesagt, dass der pathologe der die probe bekam auch der meinung war "negative prognose". *schluck*

aber umso schöner, dass heidi noch bei uns ist, flauschig und kuschelig, wunderschön, bockstur und wenig folgsam wie eh und je. :-))))

der umzug ist ein wenig vielschichtiger. 
wir können uns beide nicht mehr vorstellen noch einmal so derart winzig und beengt zu wohnen wie wir es 18 jahre lang durchgehalten haben. 

es ist herrlich ein zimmer für die buchhaltung zu haben, 
ein zimmer für alle meine bastelprojekte zu haben 
(die gerne mal längere zeit zum .... öhem "reifen" brauchen ), 
ein zimmer für papi's nie abreissende flut an zetteln, papieren, katalogen und prospekten zu haben 
und noch genügend ecken und nischen für musikinstrumente, einen zweiten kühlschrank und ein großes schlafzimmer im erdgeschoss das dieses jahr noch nicht wärmer als 22 grad wurde. 
himmlisch.
plus - keine schrecklichen nachbarn mehr. 
UND jederzeit ohne 120 schritte treppen und so zu gehen im garten zu sein. 

natürlich mussten wir das jahr über lernen, das fitzi allergisch auf nüsse ist 
( wir haben mindesten drei haselbäume hier) 
dass er kirschkerne aufknackt und dass er verfaulte quitten frisst, 
die bei jedem heftigen wind von dem alterschwachen baum runterpurzeln. alles neue probleme, die wir vorher nicht hatten. 

papi will immer mal wieder wissen, ob ich mich hier jetzt zu hause fühle ....
schwierig. 
noch nicht wirklich. 
insgesamt habe ich immerhin 37 jahre in meinem geburts-und elternhaus verbracht, da kann man eigentlich nicht erwarten, 
dass nach einem jahr ein neues haus zum "zuhause" geworden ist. 
aber es gibt eben auch ein paar stolpersteine hier, die wir noch irgendwie angehen sollten. 
das viele braun im haus ist echt deprimierend. 
vor allem wenn es bewölkt ist. 
aber es fühlt sich auch nicht mehr wie eine ferienwohnung an. 
es schon das haus in dem wir leben. 
es braucht eben noch einige "finishing touches".









und viel mehr sonne! ;-)


 

Kommentare:

la mar de bonita hat gesagt…

Bei Dir im Blog zu lesen ist, als ob man unmittelbare Nachbarn wären.
Deine Heimat, in der Du groß geworden bist, wird immer Deine Heimat bleiben. Und wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, dann ist Dir Dein neues Zuhause auch schon ans Herz gewachsen - nur die Erinnerungen, die musst Du halt noch ein wenig leben :0)

Liebe Grüße, Michi

Christel Harnisch hat gesagt…

Liebe Isi, schön hast du das gesagt... und du fühlst dich doch schon wohl, da gebe ich Michi recht. Das viele Braun, da gebe ich DIR recht, würde mich auch deprimieren.... das haben wir hier ja auch gehabt... aber da lässt sich ja was ändern... ;))

Ganz liebe Grüße
Christel