1. oktober 2011

lieblingsmonat schon wieder vorbei, tz.
aber lieblingsjahreszeit bleibt ja noch ein bissle.
wenn allerdings der himmel so bleischwer verhangen ist wie grade, frag ich mich schon auch ....
wtf?
.....
aber soll ja heute noch besser werden. jutjut, wart ich halt noch ein wenig.
*seufz*
ich hätte wahrlich größere probleme zu bewältigen als grauen himmel.
mal wieder musste ich heute so eine to-do-liste schreiben.
hilft alles nix.
ich hab zwei verschiedene eindrücke von meiner situation.
der eine ist eine babykatze, die in einem karton spielt und wie wahnsinnig ihr schwänzchen jagt.
der andere, ich bin so groß wie ein streichholz und wandere durch bauklotzlandschaften .... und das blauklotzstapelnde kind wirft alles ein ... ich drunter.

tatsächlich hat die neue liste ( ich glaub die fünfte die im umlauf ist) etwas luft verschafft, weil der kurzzeitspeicher nicht ständig die gleichen unerledigtkeiten umwälzen muss.

und - ich habe mal wieder etwas gelernt.
über to-do-listen, über mich, und das leben an sich.

das problem mit den to-do-listen ist, dass sie immer unvollständig sind.
weil ich nur die großen klötze drauf schreib.
aber warum eigentlich?
weil ich selbst meine vielen, kleinen arbeiten, die ich so nebenher erledige nicht als arbeit respektiere.
ja aber wie sollen das denn dann andere tun, wenn ich's selbst als unwürdig ansehe?
und so steht da jetzt eben auch staubsaugen, waschen und putzen drauf.
und siehe da, ich kann schon punkte abstreichen.
sehr cool.
aber okay, natürlich ein stück weit augenwischerei.
denn die brocken lauern ja noch.
da hilft auch das ausweichen auf nebenschauplätze nix.
(hilfe, ich hab grade zur seite geschaut .... da durchbohren mich vier braune augen .... wieder etwas, das NICHT auf der liste steht ... hunde bespaßen)

solange ich noch auf regenstop und das erscheinen der abokiste warte, werde ich mich also weiter mit den nebenschauplätzen beschäftigen.
denn solange ich die minor things nicht von der backe habe, kann ich mich auf die fetten brocken nicht konzentrieren.
und deswegen ist es nachgerade dämlich immer so zu tun, als ob haushalt und sonstige nachrangige geschichten nix essentielles wären.
alles was zur funktion des menschens, lebens, alltags beiträgt ist wertig.
amen. :-)







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